Yoga

Ich kann mich noch sehr gut an meine erste Yogastunde im Jahr 2009 erinnern. Meine damalige Lehrerin hat ein Zitat aus dem Bhagavad Gita – eine der zentralen Schriften des Hinduismus – während des Shavasana vorgelesen. Dieses Zitat hat eine meiner brennendsten persönlichen Fragen beantwortet und mich sofort mit der Tiefe und Ganzheitlichkeit des Yoga verzaubert. Dass durch die Körperübungen auch meine chronischen Rückenprobleme behoben wurden, ist für mich das Sahnehäubchen auf dem Ganzen.

Das war meine erste Begegnung mit Yoga und seitdem sind für mich die Asanas, die Yoga-Philosophie und die Meditation eine Lebensweise geworden.

Ich übe und unterrichte im Hatha-Vinyasa Stil, und der Fokus meiner Stunden liegt in der sinnvollen Ausrichtung der Asanas und auf deren ayurvedischen Wirkung. 

Der Zustand und die Leistungsfähigkeit unseres Körpers und unseres Geistes sind jeden Tag unterschiedlich. Sie werden sehr stark von der aktuellen Jahreszeit und dem aktuellen Wetter beeinflusst. Das können wir auf unterschiedlichen Ebenen, im Körper, im Geist und sogar in unserer Verdauung beobachten. 

Dementsprechend brauchen wir jeden Tag eine unterschiedliche und angepasste Praxis. Aus diesem Grund gestalte ich meine Stunden immer ayurvedagerecht und bringe diese Themen meinen Teilnehmer auch näher.

Yoga ist kein Leistungssport, es ist nicht wichtig, was die andere Person neben Dir leisten kann. Es ist auch nicht wichtig, dass Du immer die gleiche Leistung bringst. Was wichtig ist, sind Deine eigenen Erfahrungen dabei und Deine Entwicklung durch das Üben. Liebe und Akzeptanz gegenüber uns und unserem Körper und Geist sind die wichtigsten Grundlagen einer gesunden Yoga-Praxis.

Schreibe einen Kommentar